Erhalt landschaftsprägender Birnbäume

Wer hat den dicksten Birnbaum? Wettbewerb zum Erhalt eines Kulturgutes

Riesige, alte Birnbäume werden immer weniger. Sie müssen Bauvorhaben weichen oder ihr Besitzer hat kein Interesse mehr an einer weiteren Bewirtschaftung. Seit einiger Zeit machen ihnen die Krankheit Birnenverfall und die Wetterextreme im Zuge des Klimawandels zu schaffen. Gegen den Verlust landschaftsprägender Birnbäume möchten wir gemeinsam mit der BODEG und dem Naturparkverein etwas tun. Alte, dicke Birnbäume, die heute noch vital sind und quasi voll im Saft stehen, könnten Ausgang für weitere Vermehrungen und Nachzüchtungen sein. Denn diese Bäume haben in ihrem über 100 Jahre währenden Leben schon vieles überstanden. Vielleicht sind diese Sorten auch dem Klimawandel gewachsen. Dazu müssen aber zuerst alte, dicke Birnbäume gefunden werden, die sich zur Weiterzucht eignen.

Deshalb suchen Naturpark, Naturschutzzentrum und BODEG in einem ersten Schritt den dicksten Birnbaum im Naturpark im Rahmen eines Wettbewerbes. Für den dicksten Birnbaum gibt es einen Gutschein im Wert von 100 Euro, der im Haus der Natur einlösbar ist. Auf den folgenden Plätzen gibt es weitere Preise.

Bewerbung um den dicksten Birnbaum

Sie haben einen dicken Birnbaum? Dann bewerben Sie sich um einen der Preise. Es zählt der Umfang des Baumes gemessen in einer Höhe von 1,30 Meter über dem Boden. 

So gehen Sie vor:

  • Messen Sie den Umfang des Baumes in 1,30 Meter Höhe, das geht z.B. ganz einfach mit einer Schnur.
  • Fotografieren Sie Ihren Baum.
  • Schreiben Sie uns eine Mail an info@nazoberedonau.de mit folgenden Angaben
    • Ihre Kontaktdaten
    • Foto des Baumes
    • gemessener Umfang
    • Standort (möglichst genaue Beschreibung, ggf. Flurstücksnummer oder Koordinaten).
  • Alternativ können Sie uns auch einen Brief mit den entsprechenden Angaben senden, adressiert an das Naturschutzzentrum Obere Donau, Wolterstr. 16, 88631 Beuron.

Einsendeschluss ist der 19. August 2024.

Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, werden die dicksten gemeldeten Bäume von einem Team des Hauses der Natur nachgemessen. Die Preisverleihung erfolgt beim BODEG-Apfelfest am 22. September auf dem Käppeler Hof. Bei Fragen steht das Haus der Natur gerne zur Verfügung, 07466/9280-0.